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Räderwechsel Vorne/Hinten u. Drehmomente


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Geschrieben

Nächste Woche steht bei mir der erste Reifenwechsel an. Sehe ich das richtig, dass beim Auspuff an jedem Rohr eine Schelle ist die ich lösen muss und dann den Endtopf nur abziehen? 

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Der Helle:

Nächste Woche steht bei mir der erste Reifenwechsel an. Sehe ich das richtig, dass beim Auspuff an jedem Rohr eine Schelle ist die ich lösen muss und dann den Endtopf nur abziehen? 

Moin, ja einmal von oben und von unten lösen, lange 10er Nuss, leg dir da nen Lappen/Handtuch auf die Stummel und umwickel noch den Bremssattel, wg evtl Kratzer an Felge. 

Gruß 

  • Thanks 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Speedy1968:

Moin, ja einmal von oben und von unten lösen, lange 10er Nuss, leg dir da nen Lappen/Handtuch auf die Stummel und umwickel noch den Bremssattel, wg evtl Kratzer an Felge. 

Gruß 

Perfekt danke :pro:

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Hi zusammen,

an diejenigen von euch, die das Hinterrad schon selbst ausgebaut haben und dabei den Endtopf demontiert haben. 

Habt ihr die vorhandenen Dichtungen am Endtopf wiederverwendet oder habt ihr sie - wie von Triumph im Werkstatthandbuch beschrieben - durch neue Dichtungen ersetzt? 

Hab mir nen Nagel in den Reifen gefahren und muss mich jetzt mit dem Thema auseinandersetzen.

Viele Grüße

Simon

Geschrieben

Die Dichtungen bleiben drin, völlig überflüssig die alle paar Wochen zum Reifenwechsel zu erneuern.
Ich schmier die Rohre vor der Montage nur leicht mit Keramikpaste ein, damit die nicht mal festbacken.

Geschrieben
Am 24.7.2022 um 14:24 schrieb MaT5ol:

Ähm... nö!

 

Zurück zur Eingangsfrage:

Fetten und mit 150Nm anziehen.

Davon ausgehend, dass das Anzugsmoment von 230Nm vermutlich trocken angegeben ist ( ist das so?? - bitte verifizieren!) , kommen 150Nm gefettet mit einem um 1/3 verringerten Reibwert ganz gut hin!

Quelle

Hi zusammen,

das Werkstatthandbuch gibt vor, dass das Gewinde der Hinterradmutter sowie das Achsgewinde mit einem Lagerfett S2 V220 AD 2 gefettet werden soll im Zuge des Radeinbaus.

Viele Grüße

Simon

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Simon1981:

Hi zusammen,

das Werkstatthandbuch gibt vor, dass das Gewinde der Hinterradmutter sowie das Achsgewinde mit einem Lagerfett S2 V220 AD 2 gefettet werden soll im Zuge des Radeinbaus.

Viele Grüße

Simon

...what, ich wechsel die Räder an der Speedy seit 2008 und habe da noch nie Fett für die Zentralmutter benutzt. 

Da war auch noch nie Fett am Gewinde der Zentralmutter oder Achsstummel.

Zieh die Zentralmutter bei der 12er mit 230Nm fest und gut ist.

Gruß 

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Speedy1968:

...what, ich wechsel die Räder an der Speedy seit 2008 und habe da noch nie Fett für die Zentralmutter benutzt. 

Da war auch noch nie Fett am Gewinde der Zentralmutter oder Achsstummel.

Zieh die Zentralmutter bei der 12er mit 230Nm fest und gut ist.

Gruß 

ich kanns mir auch nur schwer vorstellen, dass da wirklich fett drauf kommt...würde den reibwert ja erheblich vermindern vom dreck den das fett quasi anzieht ganz zu schweigen, dann Fett in der Nähe von Bremsen..^^

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Stoner1988:

ich kanns mir auch nur schwer vorstellen, dass da wirklich fett drauf kommt...würde den reibwert ja erheblich vermindern vom dreck den das fett quasi anzieht ganz zu schweigen, dann Fett in der Nähe von Bremsen..^^

Moin, ich verstehe es manchmal wirklich nicht was da Triumph immer so angibt. 

Bestes Beispiel, wenn das Bike über 2 Wochen nicht genutzt wird Batterie ausbauen oder bei dem Aus/Einbau Endschalldämpfer die Dichtungen erneuern.

Gruß

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Speedy1968:

Moin, ich verstehe es manchmal wirklich nicht was da Triumph immer so angibt. 

Bestes Beispiel, wenn das Bike über 2 Wochen nicht genutzt wird Batterie ausbauen oder bei dem Aus/Einbau Endschalldämpfer die Dichtungen erneuern.

Gruß

Es kann ja jeder so handhaben wie er es möchte. Ich habe lediglich die Information mit dem Forum geteilt, die Triumph laut ihrem Werkstatthandbuch angibt. 
War bei meiner Ducati Hypermotard SP, ebenfalls mit Einarmschwinge, im Werkstatthandbuch von Ducati genauso angegeben,
sogar exakt das selbe Fett.

Viele Grüße

Simon

  • Like 1
  • Thanks 1
Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke das es einen Unterschied macht ob ich die 230 Nm mit ,gammeligem,trockenem,oder gefettetem Gewinde.erreicht.

 

 

Bearbeitet von Nappi
Geschrieben

ja natürlich, wenn man mit Fett und dann 230nm anzieht, ist man über 230nm trocken...

Geschrieben

In Ermangelung eines entsprechend kräftigen Drehmomentschlüssels hab ich nach Erhalt der Neumaschine mit Permanentmarker Markierungen gemacht und die Zentralmutter nach jedem Reifenwechsel nur optisch fest gezogen. Hat einige Reifensätze gut funktioniert, bis ich neulich beim bisher letzten Radeinbau die Markierungen selbst mit äußerster Kraftanstrengung nicht mehr zur Deckung gebracht habe. Hab dann ausnahmsweise etwas gefettet (sehr sparsam) und die Mutter anschließend wieder relativ leicht in Position gebracht. Sind jetzt garantiert etwas weniger als 230 Nm "drauf", aber der Formschluss ist gefühlt besser als vorher und außerdem ist ja der Sicherungsring drin. Bisher hat sich die Mutter jedenfalls nicht vom Fleck gerührt. 

Gruß, Serpel 

Geschrieben (bearbeitet)

Entscheidend ist die Vorspannkraft. Und die dürfte mit der Ursprünglichen ab Werk identisch sein (wenn die Markierungen noch stimmen und alle Auflagefläächen sauber sind).

Man sieht an og Beispiel gut, dass man bei einem trockenen Gewinde mehr Drehmoment aufwenden muss als bei einem gefetteten Gewinde um die angestrebte Vorspannung zu erreichen.

Bearbeitet von triplehead
  • Like 2
Geschrieben
14 hours ago, Serpel said:

In Ermangelung eines entsprechend kräftigen Drehmomentschlüssels hab ich nach Erhalt der Neumaschine mit Permanentmarker Markierungen gemacht und die Zentralmutter nach jedem Reifenwechsel nur optisch fest gezogen. Hat einige Reifensätze gut funktioniert, bis ich neulich beim bisher letzten Radeinbau die Markierungen selbst mit äußerster Kraftanstrengung nicht mehr zur Deckung gebracht habe. Hab dann ausnahmsweise etwas gefettet (sehr sparsam) und die Mutter anschließend wieder relativ leicht in Position gebracht. Sind jetzt garantiert etwas weniger als 230 Nm "drauf", aber der Formschluss ist gefühlt besser als vorher und außerdem ist ja der Sicherungsring drin. Bisher hat sich die Mutter jedenfalls nicht vom Fleck gerührt. 

Gruß, Serpel 

Lieber Serpel. Es wird für mich immer schwieriger, dich zu verstehen. Einerseits bist du offensichtlich vom Fach, hast Ahnung. Du bekommst aber dein Problem nicht gelöst dass deine Maschine nicht neutral fährt (wenn ich dich richtig verstehe). Und dann lese ich solche Schwänke von dir wie oben zitiert. Bist du ganz, ganz sicher, dass du dein Problem nicht selber verursacht hast, wenn du so vorgehst? Das ist doch völlig gaga, wenigstens in meinem Weltbild. Du musst ja nicht grad einen Hazet nehmen, es gibt auch günstige von Proxon.

Gruss

Amerigo

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

Sali Amerigo

Dann hätte ich ja nochmal so einen Prügel rumfahren ... nein, Spaß beiseite: Mich überzeugt in punkto Schraubensicherung eben die Theorie von Triplehead mit der Vorspannkraft. Wer außerdem mal Testberichte zu den marktüblichen Drehmomentschlüsseln gelesen hat, weiß, wie miserabel es um die Genauigkeit dieses Werkzeugs im Allgemeinen bestellt ist. Diese Genauigkeit übertreffe ich mit der Winkelmethode bei weitem. Sich deswegen besondere Gedanken zu machen, halte ich für stark übertrieben. 

Den Zusammenhang zum leichten Schiefziehen meiner Speedy verstehe ich ebenfalls nicht: Sie hat nun mal Spurversatz und fährt dementsprechend (leicht) asymmetrisch. Die meisten würden das vermutlich nicht mal bemerken - ich bin diesbezüglich halt sehr empfindlich und habe wenig Toleranzen. 

Erst vorhin gerade bin ich auf einer langen Geraden hinter einer großen GS hergefahren, deren Spurversatz mit bloßem Auge zu erkennen war. Die linke Kante des Vorderreifens war nahezu auf Linie mit der linken Kante des Hinterreifens, während rechts rum das Vorderrad erst nach weitem Ausholen zu sehen war. Und die Straße ging bolzgerade. Was ich damit sagen will: Vermutlich haben die meisten Motorräder messbaren Spurversatz, nur bemerken es die Piloten nicht oder leben damit. Es wäre mal interessant zu erfahren, wie es um den Spurversatz der Maschinen der geschätzten Mitleser hier bestellt ist. Vermutlich wäre das für die ein oder andere Überraschung gut. 

Gruß, Serpel 

 

Bearbeitet von Serpel
  • Like 1
Geschrieben

Ich habe Mal einen 595N Rahmen an Lenkkopf verbogen.
Nach dem Unfall gingen Rechtskurven super, links herum war die Fuhre aber sehr störrisch.

Habe zu Hause dann ein Richtscheit am Hinterrad vorbei zum Vorderrad gelegt. Links war halt bündig. Also gute 35mm aus der Mitte :gnash:
Habe den Rahmen Vermessen lassen. Der Winkelfehler im Steuerrohr passte ganz gut zu meiner vorherigen Überschlagrechnung.
Gerade spaßeshalber nachgeschaut. Auf dem Protokoll des Scheibner Messsystems wird ein seitlicher Winkelfehler von +-0.3° angegeben.
Bei typischerweise 750mm vom Boden bis Unterkante Gabelbrücke sind wir dann bei +-4mm.



  • Thanks 1
Geschrieben

@Necrol: Konnte der Rahmen gerichtet werden? 

Gruß, Serpel 

Geschrieben (bearbeitet)

Nein, zu weit aus der Toleranz. Außerdem waren gebrauchte Rahmen zu günstig. 

 

Edit: Selbst wenn die Werkstatt gesagt hätte, 'das geht'. Bei der Biegewechselfestigkeit von Alu(Guss)-Werkstoffen wollte ich damit nicht fahren müssen. 

Bearbeitet von Necrol
  • Thanks 1
  • 10 Monate später...
Geschrieben

Hey Leute, kurz zum Thema Vorderrad Ausbau und Einbau. Räder hab ich ausgebaut und neue Reifen aufziehen lassen. Hab jetzt alles montiert aber beim Vorderrad ist mir an der Achse ein Spalt aufgefallen. Gehört das so? Beim Ausbau hab ich leider nicht genau gekuckt. Die Achse ist auch bündig und mit 65nm angezogen. Tnx Andreas

IMG_4001.jpeg

IMG_3999.jpeg

Geschrieben

Genau dieselbe Lücke ist mir letzte Woche auch das erste Mal aufgefallen nach einem Reifenwechseln. Sitzt alles gut. Aber sieht echt etwas "falsch" aus...

Geschrieben

Sieht auch vor dem Reifentausch schon so aus.

Fahre noch Erstbereifung

 

IMG_4413.jpeg

  • Like 2
Geschrieben

Leute, dass ist seit Jahren so mit dem Spalt, ist der Anschlag Achse zur Buchse, Fahrtrichtung recht. 

Der Gabelholm rechts schwimmt so zu sagen auf der Achse, wird nur geklemmt. 

  • Like 2
Geschrieben

Gut zu wissen, dann ist alles easy. Danke

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Blos nochmal nachgefragt, das Anzugsdrehmoment für die Bremssättel ist wirklich 45 NM oder sind es 55 NM ?

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